Digital Signal Processing and System Theory

Talk Florian Xaver Schmidt


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Untersuchung von Detektionsalgorithmen unter Berücksichtigung neuester Rechnertechnologien

Date: 13.09.2012, 13:00 h - 14:00 h
Room: Aquarium

Florian Xaver Schmidt
CAU, Kiel, Germany


Details



Zahlreiche Trackingalgorithmen benötigen als Datenbasis sogenannte Kontaktdaten. Im Allgemeinen beinhalten Kontaktdaten mindestens Positionsangaben von potenziellen Objekten. Entsprechend müssen potenzielle Objekte vor dem Tracking detektiert werden. Neben der Möglichkeit eines einfachen Schwellwertes zur Detektion wird auch, lässt sich ein Schwellwert auch adaptiv in Abhängigkeit der Umweltbedingungen ermitteln. Einer dieser Verfahren ist der sogenannte Constant-False-Alarm-Rate Ansatz (CFAR). Neben der Detektion selbst sind zudem noch bestimmte Eigenschaften der detektierten Objekte, wie z.B. räumliche Ausdehnung, für das Tracking wichtig. Hierzu wird oftmals Methoden im Bereich des Connected-Component-Analysis (CCA, Analyse zusammenhängender Bereiche in einem Bild) benutzt. Sowohl Berechnungzeit für CFAR als auch CCA lassen sich durch parallelisierte Rechenvorgänge reduzieren.

Im Zuge dieser Arbeit wurden CFAR und CCA Algorithmen sowohl in Form von seriellen Berechnungsvorgängen auf der CPU als auch von parallelen Berechnungsvorgängen auf der GPU implementiert und im Hinblick auf Laufzeit und Rechengenauigkeit untersucht. Der Vortag gibt einen Überblick über die Vorgehensweise und die Ergebnisse.